بعد حضر التجوال
بعد حضر التجوال عنوان المعرض الجديد الذي يقدمونه الفنانين واثق العامري علي طوفان وميض العامري
الافتتاح يوم 28-04-2006 الساعة 19h30 المعرض من 29-04-2006 الى 13-05-2006
عرض برفورمنس 28 April يشارك واثق بثلاث اعمال زيتية بحجم كبير ، يتحدث فيها عن فكرة القرابين في تاريخ وواقع العراق، كيف بدآت الفكرة قبل خمسة الاف عام وتغيرت مبرراتها واساليبها لكن الفكرة لم تتغير حتى بعد ان انتهى النظام الدكتاتوري.
يشارك علي طوفان بعمل فديو مركب (فلم يعرض على شاشة وكرسي سيارة ) واربعة اعمال زيتية عمل الفديو هو رحلة الى العراق في طريق الصحراء. يتناول عمل الفديو حالة الترقب والافكار التي تدور في مخيلة المغترب العائد الى العراق الاعمال الزيتية، تجربة جديدة عن علاقة قماش الرسم بالخشب، وامكانية الرسم عليهم الاثنين في آن واحد، بشكل ان الخشب داخل في قماش اللوحة ليعطيه صفة اخرى جديدة
ويشارك وميض بثلاث اعمال فديو مركب العمل الاول عن الكرات، التساقط، الصوت العمل الثاني فلم فديو بتكنيك جديد عن فكرة عراقي مهاجر العمل الثالث لجندي امريكي يآسر مواطن عراقي
اوقات المعرض الخميس والجمعة من الساعة 18h الى 21h السبت من الساعة 14h الى 17h نتمنى حضور الجميع على عنوان قاعة العرض ادناه
Plattform elf,
körnerstr. 11
8004 Zürich
علي طوفان / زيورخ
Nach der Ausgangssperre"
Wathiq Al-Ameri, Wamidh Al-Ameri und Ali Al-Fatlawi
(Malerei, Video, Performance)
Vernissage: 28. April 2006, ab 19.30h >>>> Performance um 20.30h!! <<<<
Ausstellung: 29. April bis 13. Mai 2006 >>>> Performance am 12. Mai um 20.30h!! <<<
Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 18h – 21h, Samstag 14h – 17h
Informationen inkl. Bildmaterial:
http://www.plattformelf.ch
"Nach der Ausgangssperre" heisst die Gruppenausstellung von Ali, Wathiq und
Wamidh. Die Kunst des irakischen Trios handelt von einem Land im Krieg. Auch
wenn Bilder über Zerstörung, Gewalt und Korruption im Irak täglich über die
Fernsehbildschirme in unseren Wohnzimmern flimmern, erfahren wir wenig über
den Alltag in diesem Land. Was passiert am Abend, wo sind die Menschen, was
machen sie? In der Nacht herrscht Ausgangssperre, die Strassen sind leer. Was
der nächste Tag bringt, ist ungewiss. Und genau von dieser Ungewissheit handeln
die Werke der aktuellen Ausstellung in der plattformelf.
Das Ende der Ausgangssperre bedeutet Freude und Angst zugleich. Freude darüber,
dass man wieder nach draussen kann und Angst davor, mit neuen Anschlägen,
Bomben und Zerstörung konfrontiert zu werden. Ali, Wathiq und Wamidh zeigen in
ihren Videos, ihrer Malerei und ihren Performances, wie sie die Situation in ihrer
Heimat erleben. Ihr Blick ist der Blick aus dem Exil. Er erlaubt es ihnen, eine
kritische Haltung einzunehmen, die gepaart ist mit der Hoffnung auf Rückkehr in ihr
Heimatland. Die Auseinandersetzung der drei Künstler mit der Kriegsthematik ist
dabei immer auch eine Auseinandersetzung mit dem künstlerischen Medium.
Ali, Wathiq und Wamidh kennen sich seit ihrer Kindheit. Alle drei haben eine
klassische Ausbildung an der Kunsthochschule von Bagdad genossen. Vor einigen
Jahren entschlossen sie sich, dem Regime Saddams zu entfliehen und begaben sich
auf eine Odyssee, die abenteuerreicher nicht sein könnte: Mit falschen Papieren und
drei US-Dollars in der Hosentasche überquerten sie die Grenze nach Jordanien. Dort
haben sie als "Kopisten" klassische, arabische Gemälde vervielfältigt und so genug
Geld erworben, um in den Sudan und von dort mit einem Lastwagen durch die
Sahara nach Lybien und schlussendlich in die Schweiz zu gelangen. Die drei Künstler
haben sich nun im Atelier Urnamo zusammengeschlossen, wo sie ihre Ideen
austauschen und ihre Kunst weiterentwickeln. "Unsere Lust, Kunst zu machen, kennt
keine geografischen Grenzen", sagt Wamidh im Gespräch. Seit 2003 besucht er die
Kunsthochschule in Bern. Ali und Wathiq haben die F+F Kunst- und Medienschule in
Zürich absolviert.
Wir würden uns sehr über Euren Besuch freuen!
